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Montag, 03 Mai 2004

Inspiriert von Ahvy habe ich mir nun auch einen Blog eingerichtet, um meine bisherigen Erlebnisse, Experimente, Fehlschl?ge und Erfolgserlebnisse im Bereich der Living History aufzuf?hren.

Mal gucken, wie das so wird!
3.5.04 16:19


Freienfels 2004

Einerseits ist es Erlebnis, anderer seits gelebte Geschichte, wenn es hier nicht passt, bitte Verschieben!

Zu Freienfels 2004 gibts das passende Stichwort: Matsch. Viel Matsch.
Und dieser Matsch trennt die Spreu vom Korn.

Beinahe alles ist vertreten - Wikinger und Wikinger und Alemannen und Wikinger und ein kleiner Schweizer S?ldnerhaufen, der sich anfangs recht verloren vorkam, vor lauter nachbarschaftlichen Wikis. (Aber wir fanden bald heraus, dass nicht in jedem Wiki-Zelt ein Wiki lebt, und dass es sogar noch ein paar Hochmittelalter Lager hatte)

Die Lagerwiesen waren deren zwei: Eines unterhalb der Burg, das andere beim Turnierplatz.
Wir hatten unser Lager auf "unter der Burg" ein grosses Burgundsches, ein Rotes Zwei-Pfosten Burgunder, 4 Kegel und ein "normales" Mittelalterzelt, dazu noch ein paar Planen, um die K?che trocken zu halten (nun ja - alles ist relativ, sogar der Begriff "trocken"), die aber am Samstag in "Lagerdusche" umbenannt wurde.

Um auf die untere Wiese zu kommen, gab es zwei Wege: Eine glitschige und immer glitschigere Rampe hinunter, oder ein Br?ckchen (nicht weniger glitschig, daf?r mit Gel?nder/Handlauf) Unten am Br?ckchen war die Wasserstelle, und eine Grosse Wiese. Zumindest war es einstmals eine grosse Wiese. Samstag Abend hiess sie "das Reisfeld"

Also, man kann sagen, f?r Samstagwetterbeschrieb kann man nur sagen: Regen oder viel Regen, oder sehr viel Regen. Das war der Samstag.
Und das Geniale war: Man konnte beinahe ungehindert ?ber den Markt spazieren. Trug man die richtige Kleidung, wurde man nicht nass (nur halt nasse F?sse - aber ich lief Samstags Barfuss, um die Schuhe nicht auszuweiten) und erstand im Lauf des Nachmittages Holzklompen (Holl?ndische Sabots), welche zwar absolut unauthentisch sind, aber geniale Gummistiefel abgeben.

Allerdings packten am Samstag einige Sch?nwetterwikis und Sch?nwetterritter ihre Sachen, es ist ihnen offenbar zu nass geworden, bzw sie fanden es nicht mehr so lustig, als es in die Zelte tropfte. (trocknet ja irgendwann wieder, finde ich. Und wenn\'s nicht trocknet, dann schimmelts eben. War fr?her ja auch schon so.) Und man bekommt einen Eindruck, wie das vor 500 Jahren im Feld gewesen sein muss. Alles Klamm, alles Feucht, das Feuer mehr Rauch als W?rme. Die Stimmung sinkt auf Minus, hebt sich dann zum Galgenhumor und dann zur Bl?delei (Kindertrickfilm-Anfangs-Melodien-Raten) bis zum Gemeinsam Balladen singen und Spielen und sich auf den Zuber freuen!

Der Zuber war dann wirklcih ein Geschenk der G?tter! Endlich mal warm und gem?tlich. (Aber nachher wieder in die klammen Kleider *brr* - n?chstes Mal nehm ich noch ein extra Unterkleid mit - aber wie ich mich kenne, vergesse ich es wieder im Lager und merke es erst nach dem Zuber)

Sonntag morgen dann: Herrlich warmes Wetter!
Sonne, das Reisfeld fing auch an aufzutrocknen, die Zelte dampfen munter vor sich hin, und sogar die Spinnen und K?fer, welche bei uns Obdach vor dem Matsch gesuchte hatten, verliessen uns wieder.

Fr?hst?ck mit Kaffee und Apfelkaiserschmarren (Eingetauscht bei den Nachbarwikis: eine Kanne Kaffee gegen 4 Eier) und dann, wie es sich f?r uns Sch?nwetters?ldner geh?rt: Hellebarden raus, Helme raus, und Abmarsch. Ich sabotierte in meinen Klompen als Cantini?re mit Wasser hinterher.
Der ganze Markt war auf den Beinen - Zelte wurden getrocknet, nasse Sachen ?ber Stangen geh?ngt, Strohs?cke in den Lagern ausgeleert, um im Lager trockenen Bodens aufr?umen zu k?nnen.

Knallblauer Himmel, gr?ne Wiesen und brauner - genau- Matsch. Seltsamerweise trauten sich nun auch die Besucher zu uns hin (Der Matsch war zwar noch tiefer geworden als am Samstag, er gluckste schon in die Klompen rein), bis der Hauptmann mit der Truppe zu Exerzieren begann. Helle ufe - Helle Abe - r?chtsum kehrt. Zum Angriff (Bataillon formiert sich), Angriff: Hellebarde wieder in Habacht, und entweder der "Rotschwiizer" oder das "Muotatal" wurde zum Besten gegeben. Der Kampfjodel der Schweizer. (Eine Taverne gab uns Bier, angeblich um die k?nstlerische Darbietung zu belohnen, ich denke, es war nur damit wir aufh?ren w?rden *g*)

Kurzum: Es war ein Riesengaudi, n?chstes Jahr wieder!

Hoffentlich kommen bald Photos, leider hab ich nur ein paar ganz wenige gemacht.
Ansonsten mal auf den Link "Torechtes Leben" klicken, da sind Bilder vom letzten Jahr zu sehen (bin ich leider nicht dabei...)



3.5.04 16:35


Das Einhornkleid


Ich stelle mir es momentan so vor:

Dunkelblaues Leinen - ich hab Wundersch?nes Softleinen daf?r gefunden f?r das Ueberkleid.
Das Ueberkleid in A-Form geschnitten, wie mein Feenkleid, ebenso an den Seiten zu schn?ren, aber mit einem separaten G?rtel unter der Brust.
An dieser Stelle bin ich mir noch nicht sicher, ob ich dort nicht einen Abn?her machen sollte, und es einwenig an die Fr?hrenaissance angleichen...

Das Unterkleid wird speziell zum Einhornkleid hinzu gefertigt, damit die Aermelabschlusse auch passen.
Eine Idee, die mir auch noch durch den Kopf spukt, w?ren so Renaissancestulpen als zus?ztlicher Gag f?r die Aermel.

F?r das Einhornfries habe ich auch schon einen Entwurf - beziehungsweise ein Vorbild:
Am Basler M?nster hat es einen Mauerfries, der Medaillonartig eine Szene mit verschiedenen Wildtieren darstellt - den Fries m?chte ich abzeichenen, und meine Einh?rner dort hinen einpassen.
4.5.04 15:24


Ein N?htagebuch nachf?hren macht meines Erachtens nicht viel Sinn - darum beginne ich hier neu.

In der Planung ist:

- Eine SMA Schaube, aus den 3m blauer Wolle, die ich noch zuhause habe, mit Leinen gef?ttert.
- Ein SMA Gugel, wof?r ich aber erst noch Wolle kaufen muss, der hat aber noch etwas Zeit.
- Das Einhornkleid, ab der Flammenkleid HP - bist Horb 18. Juni muss es fertig sein.
- Das Bl?tterkleid - dito.
- Eine neue R?merinnentunika, mit gekn?pften Aermeln - aus selbstgef?rbtem Grundgewebe.
4.5.04 15:25


Als Flavia Reatina geistere ich durch die Schweizer R?merszene - und hab mich via einer Pet-Flaschen und Chinesent?ppeli Diskussion einen recht interessanten Ruf erarbeitet *g*

Flavia Reatina lebt am Lemannus, genauer in LOVSANNA.
Sie ist eine normale Gallor?merin. Nichts weltbewegendes, nur eine normale Frau um ca 70 nBuZ.
Sie spinnt und webt, und versucht sich neuerdings am F?rben.

Flavia\'s Reenactment-Ausr?stung ist noch immer sehr d?rftig, denn da ich zu keinem Lager geh?re, bin ich nur als Tagesgast an Veranstaltungen. d.h. meine Ausr?stung ist auch nur f?r "Tagesaufenthalte" gedacht.
Nun will ich aber anfangen, eine vollwertige Ausr?stung (inkl mehr K?chenzeugs und Kochgeschirr) zusammenzutragen. Momentan zerbreche ich mir den Kopf wegen einem tauglichen Zelt.

Anfangs hab ich als Flavia Stadtr?merinnentracht getragen - bestehend aus Tunika, Stola und Palla. Nach dem ersten Wochenende in der Tracht musste ich feststellen: H?bsch, aber nicht zu gebrauchen.
Daher stellte ich um. Nun trage ich eine Aermelige Tunika, und eine gefibelte Tunika dar?ber. Je nach Wetter kommt noch eine Palla, oder ein Mantel oder gar nix dazu.

Hier ein Bild vom Lat?niumbesuch, das Photo ist von Yaro von den Vindelikern.



Ich konstatiere: Die Palla ist die Stadtr?mische, zu viel Stoff und zu unpraktisch.
Die Schuhe sind zu sp?t - allerdings kommen feste R?merinnenschuhe bald.

Zu n?hen bis am 16. Mai hab ich: Einen Regenfesten Umhang.
Was ist am 16. Mai? R?mertag in Vindonissa
Hier der Link: Vindonissa 2004
4.5.04 15:27


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