Gelebte Geschichte und Kostüme
http://myblog.de/hitomi
Gratis bloggen bei myblog.de
|
|
Zöliakie
|
Leckere Winterguetzli
1 Ei
150gr Zucker
100gr Butter
ca 200gr GF-Mehl (Schaer B, Hammermühle Hell, Reismehl, oder was sonst grad so rumflattert)
Nach Gutdünken: Lebkuchengewürz oder gemahlener Zimt
erst mal Butter und Zucker schaumig rühren.
Ist die Masse schön hellgelb, und bekommt Spitzli, das Ei zufügen. Solange rühren, bis der Teig gleichmässig wird.
Dann nach und nach Mehl reinsieben. (GF Mehl klumpt gern, darum sieben)
Hier könnte man noch die Gewürze (z.B. Lebkuchengewürz vom Coop, sehr fein) dazugeben. Achtung: Zimt trocknet den Teig recht aus, wenn's zu trocken wird, einen winzigkleinen (!!!) Gutsch Milch reingeben.
Ist die Konsistenz von einem Guetzli (Plätzchenteig) erreicht, die ganze Geschichte in eine Klarsichtfolie packen, und in den Kühlschrank (oder im Winter draussen auf's Fenstersims)
Dort etwa eine Stunde ruhen lassen.
Auf bemehlter Fläche auswallen, ca 3-4mm dick. Ausstechen, auf Backpapierblech, mit Ei bepinseln (kann ggf. auch weggelassen werdne) und dann bei 175 Grad ca 10 min. backen.
Ohne Gewürze gibt es leckere, wenn auch etwas krümelige Mailänderli, mit viel Zimt und Zuckerguss, ein knuspriges Zimmetstärnli, und mit der Gewürzmischung etwas superfeines zum Winterthee!
|
|
|
|
Also - das Abendessen bestand aus:
Reis mit Minze
Filet de Perche, in Olivenöl gebraten (mit etwas Reismehl bestäubt)
Zuchetti, zusammen mit einer Kleinen Zwiebel gebraten
1 gegrillte Aubergine
und einem Hollandaise-Sösschen
Zusammenfassung:
Der Fischverkäufer meinte es etwas zu gut mit mir.
Ich fragte (völlig unbewandert in Sachen Küche) für Fisch für eine Person. Ich bekam 250gr!
Schlussendlich hatte ich viel zu viel gekocht, so dass ich kurzentschlossen meine Nachbarin zum Essen eingeladen habe.
|
|
|
|
Nun - was hat Zöliakie mit Reenactment und Kostümen zu tun?Nichts und doch -relativ viel.
Ich bin selbst ein Zöliakie-Patient, und muss nun so langsam lernen, Glutenfrei durch\'s Leben zu kommen.
Anfangs kam es mir wie eine sehr grosse Einschränkung vor, kein Brot, keine Pasta, keine Kekse mehr.
Doch nach und nach setzte sich bei mir die Erkenntnis durch, dass ich so erstens: Mich gesünder ernähre; und zweitens: Die Einschränkungen eigentlich gar keine sind.
Die grosse Umstellung wäre so oder so mal fällig geworden, denn bisher hab ich meistens von "Pasta und Tomatensauce" gelebt. Nicht besonders gesund, und besonders schmecken tut es auch nicht (jedenfalls nicht, wenn man es täglich isst)
Nun Probebacke ich munter an Glutenfreien Broten, von meine Maman habe ich ein wunderbares Geschenk bekommen, eine Brotbackmaschine!
Allerdings erledigt die nicht die Teigzusammensetzung für mich...
Heute abend* hingegen möchte ich mir etwas Feines kochen:
Fisch, dazu Reis mit Minze, und ein Salat.
Reis und Minze hab ich zuhause, Fisch und Salat geh ich heute in der Placette einkaufen.
*Als kleinen Aufsteller. Ich hab am Wochenende einen Diätfehler begangen, und seit her hatte ich Durchfall, absolut keinen Appetit und keine Nerven zum Kochen. Nur schlafen und Durst.
Nun hab ich endlch wieder viel Appetit (ich futtere heute die längste Zeit vor mich hin, beinahe 1 Beute Mandeln diesen Nachmittag) und da sagte ich mir: Langsam, hör auf, lauter Kürbiskerne und Mandeln zu futtern, und gönn Dir heute abend etwas Gutes.
Und das werde ich nun machen.
|
|
|
|